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„Herr sorge dafür, daß wir alle in den Himmel kommen, aber nicht sofort…“ – Ein Fake-Gebet?

JIm „Komischen Volkskalender“ des Jahres 1854 verfasste der Publizist und Satiriker Georg Adolph Glasbrenner einen „Neujahrswunsch“. [edit: ein sehr aufmerksamer Leser meines Blogs* hat sogar noch eine ältere Version gefunden, im Komischen Volkskalender 1848, Klick!]

Auf 29 Jahre später datiert (1883) ist ein „Neujahrsgebet“ des Münsteraner Pfarrers, Stadtdechanten von St. Lamberti und späteren Pästlichen Hausprälaten Hermann Josef Kappen.

Beide ähneln sich frappant…

Wer war Georg Adolph

Auf 29 Jahre später datiert (1883) ist ein „Neujahrsgebet“ des Münsteraner Pfarrers, Stadtdechanten von St. Lamberti und späteren Pästlichen Hausprälaten Hermann Josef Kappen.

Beide ähneln sich frappant…

Wer war Georg Adolph Glasbrenner?

(27. März 1810 in Berlin, gestorben am 25. September 1876,
ebenfalls in Berlin; Pseudonyme: A. Brennglas, Adolf Glaßbrenner)

Der Berliner Georg Adolph Glasbrenner brach mit 14 aus elterlichem Geldmangel das Gymnasium ab und begann eine kaufmännische Lehre, bevor sich abzeichnete, dass er journalistisch und schriftstellerisch tätig sein wollte – und konnte. Von Gedichten, Groschenromanen, über Herausgebertätigkeiten bis hin zu politischen und humoristischen Schriften war er zeitlebens sehr rührig – in Berlin, Neustrelitz und Hamburg. Zeitweise hatte er Berufsverbot. Einige seiner Schriften sind beim Projekt Gutenberg online lesbar: Klick! 

In Berlin ist eine Grundschule nach Glaßbrenner benannt – Klick! 

Es gibt sogar einen Spielfilm über Glaßbrenner – „Ein Polterabend“ (1954/55) zeichnet die Umstände seiner Hochzeit mit der Wiener Schauspielerin Adele Peroni nach – der Link zum Filmportal: Klick! 

Und wer war Hermann Josef Kappen?

(geboren in Münster am 18. November 1818 in Münster,
auch hier gestorben am 28. Januar 1901)

Über seine frühe Biographie ist außer seinem Besuch des Gymnasiums Paulinum (bis 1837) nichts weiter bekannt. Mit 23 wurde er Priester und Redakteur für christliche Zeitungen. Im Literatur-Portal Westfalen ist sein Oeuvre aufgeführt: Klick! 

MIt 37 war er zunächst Pfarrer an St. Aegidii, mit 51 dann an St. Lamberti. Drei Jahre später wurde Kappen zum Stadtdechanten ernannt, und 1884 („mit 66 Jahren, da fängt das Leben an…“ so sang einst Udo Jürgens) wurde er Ehrendomkapitular und 1891 sogar Päpstlicher Hausprälat.

(Anmerkung und Info für Wer-wird-Millionär-Kandidat*innen:
Ein Stadtdechant hat vor allem verwaltungsorganisatorische Aufgaben. „Päpstlicher Hausprälat“ ist ein veralteter Titel; bis Papst Franziskus 2014 die Vergabe des Titels ganz abschaffte, nannte man diese zweite Stufe der Päpstlichen Ehrentitel in neuerer Zeit „Ehrenprälat Seiner Heiligkeit“ bzw. „Prelato d’onoro di Sua Santità“.)

Kappen war offenbar maßgeblich daran beteiligt, dass Hilger Hertel sich 1883 als Architekt durchsetzte und die Neugestaltung des Kirchendaches und später des Turmes von St. Lamberti durchführen konnte… doch das ist eine andere Geschichte.


Neujahrswunsch vs. Neujahrsgebet

Die Zeilen, die nun also Hermann Josef Kappen mal als Neujahrspredigt 1883, mal als Ansprache auf einem Neujahrsempfang in der Kirche St. Martini e Nicolai zu Steinkirchen (Kirche im Alten Land, Klick!) angedichtet werden, werden bis heute gerne geteilt und versandt, weil sie sprachlich recht humoristisch und irgendwie zeitlos wirken.

Geradezu verdächtig kam das auch dem Journalisten Gisbert Strotdrees vor, er recherchierte und fand heraus, dass die knackigen angeblichen Kappen’schen Sätze ein reines komprimiertes Plagiat des oben erwähnten, früher erschienenen „Komischen Volkskalender“-Beitrags sind. Siehe hierzu:

Gisbert Strotdrees, Ein „Gebet“ zieht seine Kreise.
In: Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben. 1/2016, Westfälische Köpfe. S. 98

Das „Neujahrsgebet“ ist also ein Fake?

Nun, wortgewandt ist Kappen auf jeden Fall gewesen, wie man an der erhaltenen Schrift „Erinnerungen aus alter und neuer Zeit von einem alten Münsteraner“ (1880) sieht – es handelt sich dabei um eine ziemlich kämpferische Ansage, er beschwert sich über die preußische „Landnahme“ von 1815 – zum Hintergrund möge die geneigte Leserschaft meines Blogs bitte einmal die Schlagwörter „Kulturkampf“, „Bismarck“ und „Westfalen/Preußen“ in einer virtuellen Suchmaschine eingeben. Die o.g. Schrift ist digitalisiert einsehbar in der münsterschen ULB: Klick! 

Auch war Kappen u.a. als Redakteur des „Sonntagsblatt für katholische Christen“ (Verlag C. Theissing, Münster) tätig.

Es mag also durchaus sein, dass Kappen sich ein einer seiner kämpferischen Launen an den längeren Text des Adolf Glaßbrenner gesetzt und diesen gekürzt und leicht verändert hat.

Es mag aber auch genauso gut sein, dass ein völlig Anderer dies bewerkstelligte und dem Pfarrer von St. Lamberti zu Münster lediglich „unterjubelte“ – wir wissen es nicht!

Leider ist von unserem Münsteraner Hermann Josef Kappen nämlich kein handschriftlicher Nachlass erhalten; auch wenn im Internet ein angebliches „Original“ herumgeistert; dabei handelt es sich um eine Handschrift, die NICHT Kappen zugeordnet werden kann sondern ganz eindeutig aus späterer Zeit stammt, auf eine Stadtansicht kopiert.

Ich stelle euch hier beide Texte einmal gegenüber und markiere im älteren Text die Stellen, die Kappen später zugeschrieben worden sind in rot und fett.
In manchen Angaben hat der angebliche Kappen-Text auch noch mehr oder andere dazugedichtete Zeilen, die ich unten zusätzlich kursiv in Klammern setze:

Komischer Volkskalender 1854.
Glaßbrenner: Neujahrswunsch – Neue Bearbeitung.

Du Jahr 1854, das du mit einem Sonntag beginnst und endigst, sei ein Jahr des Lichtes, der Wärme und des Schaffens!
Bringe den Menschen die Krone des Lebens und lasse die Kronen dieses Lebens menschlich sein.

Lasse die Reichen arbeiten und die Arbeitenden reicher werden.
Gieb den Glücklichen mehr Erbarmen und nimm dagegen den Erbärmlichen das Glück.
Setze dem Ueberfluß Grenzen und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Verkürze die Prozesse, aber nicht das Recht.
Lasse alle deutschen Staaten in Deutschland aufgehen und nicht Deutschland in allen deutschen Staaten unter.
Laß uns in allem Willen und einigen, und nicht Einigen allen Willen.
Nimm den Wucherern das Getraide und lasse dagegen das Getraide wuchern.
Lasse uns leichter unser Brod finden und das Brod so schwer wie die Bäcker.
Mache das Bier so stark wie unsern Durst und so nahrhaft wie die Brauereien.
Bringe den Mädchen Ehemänner und nimm dafür den Ehemännern die Mädchen.
Nimm den Ehefrauen ihr letztes Wort und erinnere dagegen die Ehemänner an ihr erstes.
Gieb allem Glauben seine Freiheit und mache die Freiheit zum Glauben Aller.
Gieb den Schwindsüchtigen eine este Constitution und nimm dagegen unsern Constitutionen die Schwindsucht.
Gieb, daß sich jedes wahre Verdienst als solches ausweisen kann und nicht ausgewiesen wird.
Laß unsern Willen unser Himmelreich sein, aber auch das Himmelreich unsern Willen.
Gieb, daß Jeder bei Wein und Lust seinen Arzt leben läßt, und dieser ihn.
Gieb den Völkern Preßfreiheit und nimm sie dafür den Gewaltigen.
Verwandle unsre jetzigen Helden in Bürger und unsre Bürger in Helden.
Lasse den Krieg nicht unsre Felder ruiniren und den Frieden nicht uns.
Mache aus den stolzen Kammerherren stolze Herren in den Kammern;
nimm uns die einzelnen Freiherren und laß uns dagegen Alle freie Herren werden;
mache den Landmann zum Mann des Landes und lasse alle Gutsherren gute Herren sein.
Gieb, daß wir Alle an Gott glauben, und daß dieser Gott nicht an uns verzweifle.
Gieb den Juristen Fleiß und den Fleißigen sein Recht.
Lasse alle Lumpen zu Papier werden, aber nicht uns durch lauter Papier zu Lumpen.
Lasse das Eigenthum nie als Diebstahl gelten, aber auch den Diebstahl nicht als Eigenthum.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen, aber auch das Geld keine falschen Leute.
Gieb uns für die frommen Orden ordentliche Fromme.
Lasse die Dichter volksthümlicher werden und das Volk dichter.
Gieb den Regierungen ein noch besseres Deutsch und den Deutschen dafür noch bessere Regierungen.
Nimm den Rentiers die hohen Interessen und schenke ihnen dafür höhere.
Laß unsre kleinen deutschen Flecken gedeihen und blühen, und die größten deutschen Flecken dafür ausgehen.
Nimm uns die Schutzzöllner und beschütze uns dagegen vor den Pharisäern.
Lasse keine Bücher mit Beschlag belegen und sarge dafür die Censur ein.
Lasse die Pfaffen den Weg gehen, den sie uns zeigen, oder den, den wir ihnen zeigen.
Gieb den Schauspielern bessere Rollen und den Rollen bessere Schauspieler.
Mache das schöne Geschlecht stärker und das starke Geschlecht stark.
Schenke unsern Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde.
Gieb den Gutgesinnten eine gute Gesinnung, lasse die Wissenschaft Wissen schaffen, die Kreuzritter unser Kreuz tragen und die Conservativen etwas Andres erhalten als Geld.
Nimm unsern Großen den Zorn und gieb unserm Zorn mehr Größe.
Schenke den Vereinen mehr Thatkraft und der Thatkraft mehr Vereinigung.
Gieb den Messen bessere Kaufleute und lasse dafür die Kaufleute besser messen.
Lasse uns Maschinen erfinden aber nicht bleiben.
Lasse uns nicht so schlecht werden, wie man von uns spricht, sondern so gut, wie wir uns glauben.
Gieb uns gute Nachtwächter für die Nacht und nimm uns dafür die des Tages.
Gieb uns statt der Mucker: gute Kartoffeln, statt der Jesuiten: schöne Trauben, neben den Reichsäpflen: reiche Aepfel, neben den Adlern: fette Hühner und Gänse, statt der goldenen Bienen: lebendige, statt der verschimmelten Stammbäume: blühende, und statt der Ketten: Schienen.
Ersetze uns die deutsche Flotte durch flotte Deutsche.
Lasse alle Menschen Mäßigkeitsvereins-Mitglieder werden, und sorge dafür, daß es nicht so viele sein müssen.
Lasse die Weiber nicht so viel Staat machen und die Männer dagegen einen größern.
Lasse die Höfe mehr Rath annehmen und weniger Räthe, mehr Lust verbreiten und weniger Lüste, und mehr Geschichte machen und weniger Geschichten.
Lasse die Hüte von besserm Filz machen und behüte uns besser vor Filzen.
Laß uns nicht unterdrücken durch Steuern und steure dagegen den Unterdrückern.
Wenn es nicht möglich ist, die Zöpfe von den Philistern abzuschneiden, so schneide die Philister von den Zöpfen ab.
Lasse nicht so Viele nach der neuen Welt auswandern, sondern eine neue Welt zu uns kommen.
Lasse weniger Reden halten und mehr Wort.
Gieb, daß das Versprechen kein Versprechen bleibe und errette uns von den Rettern.
Erlasse uns die bösen Erlasse und gib, daß alle landesherrlichen Verordnungen herrliche für das Land sind.
Bessere solche Beamte, die wohl feil sind, aber nicht wohlfeil, und wohl thätig, aber nicht wohlthätig.
Gieb uns für die diplomatischen Ultimatums das Ultimatum der Diplomatie.
Laß uns niemals auf unsern Lorberen ruhen, sondern Lorbeeren auf uns.
Gieb den Weisen Macht und den Mächtigen Weisheit.
Schenke den Fröhlichen Wein und den Weinenden Fröhlichkeit.
Schenke und Ablaß unsrer kleinen Sünden und einige Gelegenheit zu neuen.
Und schenke uns endlich lange Weile ohne Langeweile, ewigen Durst und augenblickliches Löschen, junge Frauen und abgelagerte Cigarren, treue Genossen und wechselnden Genuß, lustige Gesellen und gesellige Lust, geduldige Gläubiger und ungeduldige Vertreter, billige Feinde und theure Freunde, ansprechende Cousinen und anspruchslose Verwandte, sanfte Ehefrauen und schäumenden Champagner, heitere Tage und ruhige Nächte, ruhige Tage und heitere Nächte, und ungebundene Laune und gefesselte Herzen.
Sorge dafür, daß wir Alle in den Himmel kommen, aber noch lange nicht!

Quelle: A. Brennglas, Komischer Volkskalender, 1854, Band 9, Verlag Jonas, Berlin
Online Digitalisat der BSB (Bayerische StaatsBibliothek): OPAC plus (Klick!) 


Kappen: Neujahrsgebet 1883

Herr, setze dem Überfluss Grenzen und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen und auch das Geld keine falschen Leute.
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute, die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.

(Bessere solche, die im öffentlichen Leben wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.
Lehre uns die Einsicht, wer reich im Portemonnaie ist, ist nicht immer reich auch im Herzen.)

Gib den Regierenden ein besseres Deutsch und den Deutschen eine bessere Regierung.

(Lass uns sagen, was wir denken und lass uns tun, was wir sagen. Also lass uns das auch sein, was wir sagen und tun.)

Herr sorge dafür, daß wir alle in den Himmel kommen, aber nicht sofort.


Darüberhinaus finden sich noch hier und weitere kuriose Zuschreibungen der Urheberschaft:

Das neue Jahr… oder doch noch das Alte?

Fürbittegebet eines Dorfpfarrers in Mecklenburg,
welches er in seiner Neujahrspredigt am 1. Januar 1864 äußerte.

Das neue Jahr, Herr, lass sein ein Jahr
Des Lichtes, der Liebe und des Schaffens

(es folgen allerlei Strophen, wie sie bei Glaßbrenner zu finden sind und endet so:)

Gib uns innere und äußere Ruhe, die Gelassenheit, aber auch die Kraft, unser selbst, in unserer noch verbleibenden Zeit zu erkennen, zu akzeptieren und zu bejahen. Amen! Auf das (sic!) es so werde!

Quelle: Dippolds Bote. Die größte Zeitschrift der kleinsten Kreisstadt von Deutschland. Ausgabe 3 vom 20./21. Januar 2006.


Fazit:

Der Text wird Kappen immer wieder zugeschrieben, weil er als Charakter offenbar für Äußerungen dieser Art glaubwürdig erschien und nach wie vor erscheint. So glaubwürdig, dass seltenst seine Urheberschaft überhaupt in Frage gestellt wird. Auch wenn Kappen es vielleicht tatsächlich genau so oder so ähnlich in einer oder mehrerer seiner öffentlichen Reden oder Predigten zitierte, so hat er doch letztlich einen bereits vorhandenen Text genutzt, und falls er selbst nicht erwähnte, dass der Text nicht von ihm stammt, nennt man das: Plagiat.

Ich danke Gisbert Strotdrees dafür, dass er mich darauf aufmerksam machte, dass es sich nicht nur bei diesem konkreten vielzitierten Text lohnt, kritisch nachzuprüfen, woher er stammt. Und auch wenn es sich bei dem Kappen’schen „Neujahrsgebet“ gewissermaßen um ein Fake-Gebet handelt, ist es doch (Gruß an F. T.: nichtsdestotrotz!) ein gelungenes, weil zeitlos und bis heute immer wieder gern genutzt – aber meinen Hut ziehe ich fortan vor Adolf Glaßbrenner, dessen Urheberschaft nicht angezweifelt wird (jedenfalls bis mir jemand einen Beweis erbringt, dass der Text vor Abdruck im Komischen Volkskalender 1854 schon einmal erschienen ist, gell!).

*Michael Rösch, Pastoralreferent der Katholischen Hochschulgemeinde Augsburg, hat herausgefunden, dass von Glaßbrenner unter dem Pseudonym Adolf Brennglas bereits 1848 im Komischen Volkskalender diese bezeichnenden Verse erschienen sind! Vielen Dank dafür. Der Link zu Google Books: Klick!


In diesem Sinne:

Euch allen ein FROHES NEUES JAHR 2019!
Whoop whoop! Glückauf!
Auf dass wir alle in den Himmel kommen mögen, aber bitte noch nicht gleich jetzt sofort! 😉

4 Kommentare

  1. Siehe Wandinschrift in Bernkastell=Kues!

    Gruß ein Feuerwehrmann

  2. Guten Morgen Türmerin,
    für das Neue Jahr wünsche ich Ihnen alles Gute, Gesundheit und weiterhin die Möglichkeit uns mit Ihren Beiträgen zu erfreuen.

    Alles Gute für 2019!

  3. Guten Morgen Martje ,
    für das Neue Jahr wünsche ich dir alles, alles Gute, Gesundheit, weiterhin viel Freude bei der Arbeit und für uns (ALLE) noch viele tolle Beiträge im Netz.
    Das Neujahrsgebet lese ich öfter mal am Ende von Stadtführungen meinen Gästen vor und gebe ihnen auch machmal ein Exemplar mit.

  4. Werner Jöhlinger

    2019-01-01 at 9:03 PM

    Das Gebet von Kappen von 1883 war mir bekannt. Aber dass Sie recherchiert haben, dass es eine fast dreißig Jahre ältere Vorlage gibt, die noch dazu soviel umfangreicher ist, finde ich toll. Und einige der Sätze von Glaßbrenner aus dem Jahr 1854 haben meines Erachtens bis heute Gültigkeit.
    Vielen Dank für diese Arbeit und für die Veröffentlichung.

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