Türmerin von Münster

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Kategorie: Ankündigung (Seite 1 von 31)

Turmstubenbücher Februar 2019

1.) Gisbert Strootdrees: Am Anfang war die Woort. Flurnamen in Westfalen. Verlag für Regionalgeschichte (vrg), Bielefeld 2017 [Neuauflage: Ardey Verlag, Münster 2018]

2.) Theo Damm: Alte Dörfer im Münsterland. Skizzen aus den Baumbergen.
Aschendorff Verlag, Münster 2012

Turmstubenbücher Februar 2019
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Schlossgeflüster

Münster – ich bin nicht zufällig hier gelandet, mitten drin, mit Blick auf den Prinzipalmarkt, die Giebelhäuser und ringsumher viele Gotteshäuser…

„Wenn ich groß bin, möchte ich in einer modernen und gleichzeitig geschichtsträchtigen Stadt leben und arbeiten, am liebsten in Münster“ – so steht‘s in meinem Tagebuch von damals, datiert auf kurz nach dem Zwiebelnkrieg (ungefähr). Besonders groß bin ich nicht geworden, aber das mit Münster hat funktioniert!

Von meiner Münsterbegeisterung erzähle ich gerne so hier und da im Privaten, und jetzt hat sich eine schöne Gelegenheit ergeben, öffentlich zu schwärmen – und dabei auch vor allem meinen aktuellen Recherchestand zum Thema Türmer in Münster darzulegen:

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„Herr sorge dafür, daß wir alle in den Himmel kommen, aber nicht sofort…“ – Ein Fake-Gebet?

JIm „Komischen Volkskalender“ des Jahres 1854 verfasste der Publizist und Satiriker Georg Adolph Glasbrenner einen „Neujahrswunsch“. [edit: ein sehr aufmerksamer Leser meines Blogs* hat sogar noch eine ältere Version gefunden, im Komischen Volkskalender 1848, Klick!]

Auf 29 Jahre später datiert (1883) ist ein „Neujahrsgebet“ des Münsteraner Pfarrers, Stadtdechanten von St. Lamberti und späteren Pästlichen Hausprälaten Hermann Josef Kappen.

Beide ähneln sich frappant…

Wer war Georg Adolph

Auf 29 Jahre später datiert (1883) ist ein „Neujahrsgebet“ des Münsteraner Pfarrers, Stadtdechanten von St. Lamberti und späteren Pästlichen Hausprälaten Hermann Josef Kappen.

Beide ähneln sich frappant…

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Turmstubenbücher – nein! Turmstuben-Musik! Dezember 2018

Diesen Text schreibe ich nach dem ersten Advent bei einem leckeren heißen Marzipantee, die erste Kerze brennt, die Türmerstube ist geschmückt, der Blick über die Stadt ist besonders schön – festlicher Lichterglanz allüberall.

Dann gehe ich die Zuschriften mit Tipps für Dezemberliteratur durch – vielen Dank dafür an alle! – und überlege, was ich in diesem letzten Monat des Jahres lesen könnte. Während ich noch sinniere, gebe ich erstmal feine Musik auf die Kopfhörer. Und zwar:

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Fossilien, Ohrspeicheldrüse und Seligsprechung

Der Däne Niels Stensen (*11. Januar 1638, nach dem heute gültigen gregorianischen Kalender, in Kopenhagen) war Geologe, Anatom und Geistlicher – sein kurzes Leben (er wurde 48 Jahre alt) war übervoll von Erlebnissen, Erkenntnissen – und bis heute ist er eine Inspirationsquelle, nicht nur für Katholik*innen!

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