Türmerin von Münster

direkt vom turm gebloggt

Neue Spuren aus Amalies Garten

Diese Pressemeldung* weckt natürlich das Interesse eines jeden Geschichts-Fans:

Eine Erdkloake war in früheren Zeiten eine unterirdische Grube für menschliche Fäkalien und auch Müll – lange bevor das System der Wasserklosetts erfunden und die Abfallwirtschaftsbetriebe gegründet worden sind 😉 Doch genau weil dort damals alles mögliche gelandet ist, gelten Erdkloaken der heutigen Archäologie als wahre Schatzkammern bzw. Zeitkapseln.

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Opa Stüer, Türmer von St. Lamberti

Wir machen heute einen Zeitsprung mitten rein ins Historytainment. Es geht um einen Mann, der Opa Stüer genannt wurde, einer meiner Vorgänger war, und darum, welcher Zufall mir ein privates Foto von ihm in die Hände spielte.

Im April 1942 starb der städtische Türmer von Münster. Sein Büro, die Turmstube auf der katholischen Stadt- und Marktkirche St. Lamberti, blieb zunächst, bis 1950, unbesetzt. Das erwies sich als richtige Entscheidung; denn im Jahr 1943, mitten im Zweiten Weltkrieg, wurde das Stadtzentrum rund um die Lambertikirche schlimm durch Bomben zerstört.

Das Stadtmuseum beschreibt dies so:

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Trompete und Hanse

Urlaubstage sind ideal, um sich intensiv den Spezialinteressen zu widmen. In meinem Fall ist das natürlich die Geschichte – insbesondere die Geschichte von Traditionen rund um Türmer und Türmerinnen. Welche tolle Begegnung ich kürzlich hatte, auf welche kommenden Highlights ich mich freue und welche Rolle die Hanse dabei spielt, das lest ihr im aktuellen Beitrag – direkt vom Turm gebloggt, in diesem Fall sogar von ZWEI Türmen…!

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Von Send bis Skulpturen …

… Nun ist das neue Jahr auch schon wieder einige Wochen alt. Und die Ereignisse da draußen überschlagen sich. In der Turmstube vergeht die Zeit zwar wirklich anders, aber mit dem Blick über die Wallhecken ist man auch hier mittendrin in Münster…

Da sich alles so schnell weiterdreht, ist es manchmal schwierig, ein vorbeifliegendes Thema zu erfassen, festzuhalten und die richtigen Wörter zu finden, um es nachhaltig zu beschreiben. Im Gedenken an alle Türmer vor mir bin ich zu dem Schluss gekommen, es wie sie zu halten: Münster, Brauchtumspflege, Tradition stehen an erster Stelle, und dann sofort weiterhin die Überführung dieser Themen und Werte in die heutige Zeit, eine gedankliche Brücke wird gebaut, und wenn auch alles andere uns irgendwie zu entgleiten droht – eines ist sicher: Das Tuten vom Lambertikirchturm.

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Neujahr wird eingetuuutet!

Zum Jahreswechsel 2025 auf 2026 wünsche ich euch allen von Herzen alles Gute! Möget ihr optimistisch bleiben und möge euer persönliches Neues Jahr friedlich werden.

In unseren Kreisen ist es üblich, am Ende des Jahres noch einmal über das Jahr nachzudenken und sich allerlei Gutes vorzunehmen für das nächste. Viele Menschen erfreuen sich an ihren Traditionen zum Jahreswechsel. Bleigießen kenne ich zum Beispiel auch noch aus meiner Kindheit.

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