Türmerin von Münster

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Grund:Wasser – Schlauraum 2022 in Münster (Wissenschaftsfestival!)

Vom St. Lambertikirchturm aus sind die Abendsonne und später der Mond, die sich im Aasee spiegeln, ein wunderschöner Anblick. Momentan denke ich bei diesem Anblick an das aktuelle Wissenschaftsfestival „Schlauraum“ unter dem Motto GRUND:WASSER (18.-24.6.2022).

Wer Lust hat, etwas zu erleben und en passant etwas dabei zu lernen, bucht die Teilnahme an einer Veranstaltung (kostenfrei!) und besucht diese eigens dafür gebaute Website:

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In der Turmstube von St. Lamberti allem menschlichen Treiben entrückt…

Ein weiteres hochinteressantes geschichtliches Zeugnis der besonderen Art hat mich erreicht, darin heißt es:

Die jeweilige Brandordnung wurde schon seit 1554 in den Morgenstunden „des Tages vor Thomas Apostoli“ (20. Dezember) auf der alljährlichen Versammlung der Bürgerschaft im Rathaus öffentlich durch den Stadtsecretarius verlesen. Alle Layschaftsdiener waren verpflichtet, an den Vortagen sämtliche Bürger unter Angabe der genauen Tagesstunde aufzufordern, zur Verlesung der Brandordnung zu erscheinen. Am Versammlungstage rief die Brandglocke von St. Lamberti und das Horn des Turmbläsers die Bürgerschaft zur festgesetzten Stunde auf das Rathaus.

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Die Lust an der Last: Cargobikes!

Cargobike ist das englische Wort für Lastenrad, in Münster kennen wir es als Lasse, Lotte, Lemmy, Lea*Leo, Hiltrud oder Mimi. Und wenn man erstmal anfängt, nach ihnen Ausschau zu halten, sind sie plötzlich überall…

Drei Radler in Münster, einer mit Lastenrad "Mimi"
Leih-Lastenrad „Mimi“ im Einsatz, Foto: A. Sommerhage
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Osterbräuche

Im katholischen Münsterland – und in anderen Gegenden ebenso – weiß man, warum die Glocken zwischen dem Gründonnerstag und dem Ostersonntag schweigen: Sie fliegen nach Rom und kehren erst zu Jesu Auferstehung frisch päpstlich gesegnet wieder in die Glockenstühle der Kirchen zurück und läuten zum herrlichen Feste! Doch was wisst ihr heute noch z.B. über die seltsamen Gerätschaften, die stattdessen traditionell erklangen? Ich berichte euch ein bisschen von verschiedenen Brauchtumsgeschichten…

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Ein Spaziergang im Sturm (Achtung: Kunst!)

Hoffentlich geht es euch allen gut und es gibt keine großen Sturmschäden zu beklagen!

Der Turm von St. Lamberti steht auch noch, wie eh und je seit der Vollendung 1898  trotzt er Wind und Wetter. Man fühlt sich hier oben fast wie an der Nordsee. Wenn unten in den Häusern alles dunkel wird und die Menschen schlafen gehen, stelle ich mir vor, wie es wäre, wenn da anstelle des Prinzipalmarktes das Meer aufgewühlt toben würde. Die Möwen, die natürlich alle Emma heißen, würden in die Luft geworfen, taumelten, schwüngen sich hoch und stürzten in einem rasenden Sturzflug auf das Wasser nieder… inspiriert werde ich aktuell nicht allein durch das hiesige reale Wetter, sondern auch durch Marion Albrechts »Ein Spaziergang im Sturm«.

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