Dieser Besuch ist gleich in mannigfaltiger Form ein ganz besonderer und beginnt mit meiner Frage:
Ich: Wann warst Du das letzte Mal auf dem Turm? – Sie: Im Jahr 1979.
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Ich: Wann warst Du das letzte Mal auf dem Turm? – Sie: Im Jahr 1979.
„Von dem alten Turm hat man nur drei Einrichtungen auf den neuen hinübergerettet: den Turmwärter (…), und die drei Käfige der Wiedertäufer (…). Der dritte Zeuge aus vergangenen Zeiten ist die Brand- oder Ratsglocke mit dem „Wappen des Rades tho Munster“ und der Umschrift ‚Vocor horribilis tempore periculi cives convocans. Anno Domini MDXCIIII‚ (1594). Mit ihrer Hilfe wurde früher bei Bränden die Bürgerschaft zusammengerufen. Sie wird heute bei der Wahl des Oberbürgermeisters und der Stadtverordneten geläutet. Das stolze Bauwerk der Lambertikirche trägt den Beinamen ‚Bürgerdom‘, im Gegensatz zu dem Dom der Geistlichkeit auf dem einst lindenbestandenen Domplatz.“
Im Wonnemonat Mai zuerst ein paar erklärende Zeilen für die Neu-Reinklicker*innen, was es mit diesen Turmstubenbüchern auf sich hat:In der Reihe „Turmstubenbücher“ möchte ich keine Rezension, keine Buchkritik präsentieren. Mich interessiert, ob ein Buch etwas mit mir, mit Münster, mit dem Lambertiturm oder auch anderen Türmen zu tun hat. Wenn es einen persönlichen oder interessanten Bezug gibt, wenn etwas mich neugierig macht, möchte ich meine Follower teilhaben lassen!
Ich schaue mir vor Mitnahme in die Höhe selten mehr als Titel, Cover, Klappentext an, entscheide oben über Turm-oder-Münster-oder-so-Relevanz.
Da in der Turmstube hohe Luftfeuchtigkeit & Kälte Hand in Hand gehen, transportiere ich die guten Werke (und auch meine Instrumente) immer wieder in die Welt-da-unten nach Gebrauch.
„Türmer*innen sind die sicht- und vor Allem hörbare Vertretung der Stadtoberen, die sogar des Nächtens noch pflichtbewusst und verlässlich für das Wohl der Bürger*innen Sorge tragen“ –
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