Türmerin von Münster

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Schlagwort: Turmstube (Seite 1 von 3)

Tausend Tatort-Tourist*innen türmen tobend talwärts…

Ein kleiner logopädischer Satz mit dem Konsonanten T am Abend ist erquickend und labend!

Und dies ist der größere Zusammenhang: Der Tatort Münster ist neben Wilsberg die einzige Sendung, die in der Turmstube flimmern darf. Als Türmerin von Münster muss man schließlich bei Münsterfilmen mitreden können! Quasi dienstlich wird dann also jeweils bei Gelegenheit das mobile Dienstendgerät angeworfen und online über Overbeck gegrinst und mit Thiel im Duett „Moinsen!“ gesagt. Praktisch: zum jeweiligen Tuuuutsignal klingelt der Wecker und dann kann die laufende Sendung angehalten werden.

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Turmstubenbücher – nein! Turmstuben-Musik! Dezember 2018

Diesen Text schreibe ich nach dem ersten Advent bei einem leckeren heißen Marzipantee, die erste Kerze brennt, die Türmerstube ist geschmückt, der Blick über die Stadt ist besonders schön – festlicher Lichterglanz allüberall.

Dann gehe ich die Zuschriften mit Tipps für Dezemberliteratur durch – vielen Dank dafür an alle! – und überlege, was ich in diesem letzten Monat des Jahres lesen könnte. Während ich noch sinniere, gebe ich erstmal feine Musik auf die Kopfhörer. Und zwar:

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Turmstuben-Bücher Oktober 2018

Es ist Zeit für neue Bücher in der Turmstube – und so suche ich mir für den Oktober folgende Werke aus (ein Klick auf die Titel bringt euch zur jeweiligen Homepage des Verlags mit dem Titel):

1.) Peter Wittkampf, So also ist der Westfale. Westfalen-Versteher von 1474 bis heute. Longinus Verlag, Coesfeld 2018
 
2.) Claudia Seibert, 114 Skulpturenstücke. Jeden Tag ein Aquarell im Cinema neben*an vom 10.06.-01.10.2017. Daedalus Verlag, Münster 2017

3.)  Heike Hänscheid, Dunkle Geschichten aus Münster. Schön&Schaurig. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2018

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Geheimsprache, Propheten, Turmstubenbücher! (August 2018)

Ich erfülle zwei von drei Münsteraner „Todsünden“:
1. Ich bin evangelisch. Eijeijei…
2. Ich bin zugezogen. Uiuiui…
(3. wäre: Ich kann nicht Fahrrad fahren. Ha!)
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10 Dinge, die Türmer*innen an Weihnachten machen:

  1. …in der Kirche innehalten – Krippe gucken!

  2. …rhythmisches Stufensteigen – Step Aerobic!

  3. …über die weihnachtlich geschmückte Stadt schauen – kein Feuer, kein Feind?

  4. …lauthals „O du fröhliche“ schmettern – und auf Antwort lauschen (Nachtwächter, Euer Part)!

  5. …den späten Passant*innen zuwinken – eine feierliche, friedliche Nacht gewünscht!

  6. …mitgebrachten Kinderpunsch trinken – Finger weg vom Alkohol auf dem Turme!

  7. …norwegische Märchen lesen – z.B. vom Kätzchen, das in Wirklichkeit ein Bär war*!

  8. …an vergangene Höhen und Tiefen denken – frei nach Heidegger**: Sind wir nicht alle Türmer? In jedem Leben geht es doch auf und ab…!

  9. …an die Türmer*innen in anderen Städten denken – wie verbringt ihr Weihnachten***? 

  10. …ein besonders feierliches Mitternachts-Signal – jetzt schnell nach Hause und hoffen, dass vom Essen noch etwas übrig blieb!


* Das Märchen heißt „Kjetta på Dovre“ (Das Kätzchen auf dem Dovrefjell) und geht auf die „Gebrüder Grimm des Nordens“ zurück, Asbjørnsen und Moe: man kann die Geschichte auf Norsk und auf Deutsch online lesen (Norwegenservice, Klick!)

** Diese Erkenntnis findet sich in: Martin Heidegger, Feldweggespräche (1944/45), Gesamtausgabe 77, herausgegeben von Ingrid Schüssler, Vittorio Klostermann Verlag 2007 (Klick!)

*** In Nördlingen z.B. feiert man Weihnachten als Türmer traditionsgemäß mit der dreifarbigen Glückskatze Frau Wendelstein: Artikel der Augsburger Allgemeinen Zeitung, Klick!


Fotos: stylishhdwallpapers.com – my-hd-wallpapers.de – hdhintergrundbilder.com – eigene Comic-Art-Postkarte mit Bronze-Engel in der Türmerstube


…übrigens: es sind genau 300 Stufen zum Glück: NRWTourismus-Kampagne #neuentdecken
-> die ganze Geschichte: Klick!

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