Türmerin von Münster

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Annette am Turme

Frei nach Annette von Droste-Hülshoff: „Am Turme“:

Ich steh auf hohem Balkone am Turm,
Umkreist vom kieksenden Falken,
Und lass gleich einer Thyade den Sturm
Mir wühlen im flatternden Haare;
O wilder Wolkenreiter, o schöner Blitz,
Ich möchte dich kräftig umschlingen,
Und, Aug in Aug, nahe dem Abyss
Auf Tod und Leben dann ringen!

Mal stürmisch, mal heiter – Fantasien, bei Wind und Wetter sind sie stets willkommener Begleiter. Ich singe meine Lieder hier und gedenke Annetten – vielleicht weht dieses Lied ja bis zu ihr?

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Fabio Chigi a.k.a. Alexander VII.

Unter Münsters Nachtwächtern gibt es einen Kollegen namens Timm H., dem ich herzlich danke für den Einblick in das folgende Buch-Schätzchen:
Fabio Chigi: Gedichte zu seinem Aufenthalt in Münster von 1644-1649. Gesamtherstellung: Regensbergsche Buchdruckerei und Buchbinderei, Münster 1975. „Die Gedichte sind übertragen von Dr. theol. Hermann Bücker † und mit Genehmigung von Professor Dr. Prinz entnommen der Westf. Zeitschrift für Vaterländische Geschichte und Altertumskunde (108. Band).“

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Turmstuben-Bücher Juli 2014

Turmstuben-Bücher Juli 2014

Der Blick auf Türmer-relevante Literatur offenbart:

Hans Christian Andersen: „Turmwächter Ole“
und
Peter Barr: „Hiking North Carolina’s Lookout Towers“

Mir war so, als hörte ich als Kind einmal etwas von Ole, dem alten Turmwächter. Nun wusste ich auf Anhieb nicht mehr, ob dies eine literarische Figur, oder eine Figur aus der Phantasie meiner Verwandten oder gar ein echter Mensch gewesen ist. Weiterlesen

Fußball auf dem Turm

Fußball gucken auf dem Turm? Einen Fernseher gibt es natürlich nicht auf dem St. Lamberti-Kirchturm, ein altes Radio und das Internet laufen aber –  je nach Laune der Geräte und Empfang – ganz gut. Auch als Türmerin verpasst man also nicht DAS gesellschaftlich-sportliche Ereignis des Jahres.
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Wohnen auf Türmen

Der Turm von Lamberti ist allabendlich wie ein Zuhause
Die Zeit in der Turmesspitze wie eine Atempause

Die Türmer von St. Lamberti zu Münster „bewohnten“ den Turm immer nur zeitweilig, eben zu ihrer Dienstzeit. Wenn sie keine Wacht hielten, hatten sie eine ganz normale Behausung – so wie heute auch. Allerdings gibt es auch zahlreiche Beispiele vom Wohnen auf Türmen. Weiterlesen

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