Türmerin von Münster

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Schlagwort: Rituale

Das Tuten in den Zeiten der Corona

In Münster ertönen auch in diesen widrigen Zeiten die Friedenssignale mit dem Horn von St. Lamberti über die Stadt.

#DasTutenInDenZeitenDerCorona

Und auch in anderen Orten werden die alten Rituale weiter gepflegt.
Eigentlich wollte die Türmerin von Lübben am letzten Wochenende nach Münster kommen – aber in den Zeiten des neuen Coronavirus ist das Reisen zum Vergnügen nicht mehr zu empfehlen…

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Das Signal. In Zeiten von Frieden und Gefahr.

Oft werde ich nach dem Signal gefragt, was ich der langen Tradition der Türmer vor mir folgend vom Turm der St. Lambertikirche zu Münster mit dem langen Kupferhorn von mir gebe. In einem früheren Artikel habe ich es „die hohe Kunst des Tutens“ genannt, an dieser Stelle möchte ich es noch einmal genauer beleuchten.

Übrigens: Auch in der letzten Nacht des Jahres wird traditionell getutet, auch um Mitternacht, wenn die meisten anderen Menschen mit der Böllerei beschäftigt sind.
Silvester auf dem Turm sieht so aus: Die engsten Freund*innen und liebsten Verwandten sind zu Gast – ausnahmsweise an diesem Ausnahmetag! – und schauen mir beim Tuten zu. Nach dem Mitternachts-Tuten singen alle Auld lang syne, auch bekannt als „Nehmt Abschied, Brüder“, das im Gedenken an die Verstorbenen und allgemein als Abschiedslied gesungen wird. Die globale Pfadfinderbewegung singt es auch am Ende von Veranstaltungen.

Im Jahr 2019 fällt der Silvesterabend auf einen Dienstag – und der Dienstag ist der einzige freie Tag der Türmerin… keine Turmparty also! Aber euch wünsche ich schon mal einen GUTEN RUTSCH! 🙂

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