Türmerin von Münster

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Schlagwort: St. Lamberti (Seite 1 von 17)

Tausend Tatort-Tourist*innen türmen tobend talwärts…

Ein kleiner logopädischer Satz mit dem Konsonanten T am Abend ist erquickend und labend!

Und dies ist der größere Zusammenhang: Der Tatort Münster ist neben Wilsberg die einzige Sendung, die in der Turmstube flimmern darf. Als Türmerin von Münster muss man schließlich bei Münsterfilmen mitreden können! Quasi dienstlich wird dann also jeweils bei Gelegenheit das mobile Dienstendgerät angeworfen und online über Overbeck gegrinst und mit Thiel im Duett „Moinsen!“ gesagt. Praktisch: zum jeweiligen Tuuuutsignal klingelt der Wecker und dann kann die laufende Sendung angehalten werden.

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Der Türmer im Männermagazin „Playboy“ 1981 (Turmstubenmagazin März 2019)

Unglaublich, aber wirklich wahr: In der Playboy-Ausgabe Nr. 2 vom Februar 1981 steht eine Geschichte über den Türmer auf St. Lamberti, hübsch platziert zwischen den sonst dort üblichen Nackedeis.

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Schlossgeflüster

Münster – ich bin nicht zufällig hier gelandet, mitten drin, mit Blick auf den Prinzipalmarkt, die Giebelhäuser und ringsumher viele Gotteshäuser…

„Wenn ich groß bin, möchte ich in einer modernen und gleichzeitig geschichtsträchtigen Stadt leben und arbeiten, am liebsten in Münster“ – so steht‘s in meinem Tagebuch von damals, datiert auf kurz nach dem Zwiebelnkrieg (ungefähr). Besonders groß bin ich nicht geworden, aber das mit Münster hat funktioniert!

Von meiner Münsterbegeisterung erzähle ich gerne so hier und da im Privaten, und jetzt hat sich eine schöne Gelegenheit ergeben, öffentlich zu schwärmen – und dabei auch vor allem meinen aktuellen Recherchestand zum Thema Türmer in Münster darzulegen:

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Die Heumanns – von Tuten und Pfeifen (Turmstubenbücher Januar 2019)

Eine richtig tolle Quelle über Münsters illustre Einwohner*innen sind sogenannte Häuserbücher – und ebensolche sind meine Turmstubenbücher im Januar 2019!
Wer keine Turmstube hat und sich die dicken Schinken auch nicht ins Haus stellen möchte, nennt die Stadtbücherei Münster einfach sein zweites Wohnzimmer – da stehen sie nämlich alle bereit, im Regal „Westfalen“ – Klick zur StaBüMS!

Thema meiner Recherche: Tuten natürlich! Auf den Spuren meiner Vorgänger…

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„Herr sorge dafür, daß wir alle in den Himmel kommen, aber nicht sofort…“ – Ein Fake-Gebet?

JIm „Komischen Volkskalender“ des Jahres 1854 verfasste der Publizist und Satiriker Georg Adolph Glasbrenner einen „Neujahrswunsch“. [edit: ein sehr aufmerksamer Leser meines Blogs* hat sogar noch eine ältere Version gefunden, im Komischen Volkskalender 1848, Klick!]

Auf 29 Jahre später datiert (1883) ist ein „Neujahrsgebet“ des Münsteraner Pfarrers, Stadtdechanten von St. Lamberti und späteren Pästlichen Hausprälaten Hermann Josef Kappen.

Beide ähneln sich frappant…

Wer war Georg Adolph

Auf 29 Jahre später datiert (1883) ist ein „Neujahrsgebet“ des Münsteraner Pfarrers, Stadtdechanten von St. Lamberti und späteren Pästlichen Hausprälaten Hermann Josef Kappen.

Beide ähneln sich frappant…

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