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Schlagwort: St. Lamberti (Seite 2 von 26)

Türmer von Sankt Lamberti wacht über die ganze Stadt

Jetzt habe ich eine Weile nachgedacht, was das nächste Thema für einen Beitrag sein kann auf diesem offiziellen Türmerin-Blog. Themen gibt es zuhauf – jedoch sind diese Zeiten so widrig, sie überlagern jedes Thema…

Doch nun, nach einer kleinen Umfrage unter meinen Leser:innen, möchte ich gerne etwas ohne Corona schreiben – etwas, das ich auch abseits dieser schrecklichen Pandemie schon länger aufschreiben wollte: Einen Auszug aus dem Buch „Münsters Originale. Die sich selbst ein Denkmal setzten“ von Gottfried Schäfers, erschienen 1983 im Fahle Verlag, Münster!


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Das Wetter hier oben

Diese Zeilen schreibe ich an einem Abend, der erinnerungswürdig ist, weil er mir wieder einmal bewusst macht, wie besonders dieser Ort hier oben ist – die Türmerstube samt Rundherum-Balkon in Münster auf St. Lamberti…

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Fastenzeit und Frühlingsboten

Am 17. Februar 2021 war Aschermittwoch. Da beginnt für Gläubige des Christentums die Fastenzeit – 40 Tage lang (ohne die Sonntage). Dann ist Ostern.

Es gibt Menschen, die fasten (scheinbar) auch ganz ohne jeglichen religiösen Bezug: Verzicht auf Social Media, Verzicht aufs Smartphone ab einer bestimmten Uhrzeit, keine Schokolade, so etwas in der Art. Ich sehe jedoch auch hier eine Verbindung zu den biblischen 40 Tagen Jesu in der Wüste:

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Wie Tristan einmal das Tuten verhinderte. Und: DAS Friedensinterview

An einem Abend im Februar stand ich auf dem Turm von St. Lamberti, blickte sorgenvoll über die Dächer von Münster, winkte hier und dort freundlichen Menschen zu, die an ihren Fenstern standen und mit Taschenlampen signalisierten, dass das Tuten – die Friedenssignale – bei ihnen ankommt.

Schon einen Abend später würde es nicht mehr möglich sein, überhaupt zur Türmerstube zu gelangen, und schuld daran war Tristan… Schaut mal:


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Rosa Gelassenheit im Münsterland oder: Von Schwester Euthymia zum Flamingo (& Turmstubenbuch Januar 2021)

In diesem Blogartikel feiere ich die rosafarbene Gelassenheit.

Inmitten dieser schlimmen Pandemiezeit braucht es individuelle Zeichen der Hoffnung; mir hilft das verlässliche Tuten, dieses münsterische akustische Symbol von aktiv gelebter Tradition, die abendlichen Friedenssignale (Kein Feuer! Kein Feind!), die ritualisierte Turmzeit seit 1383.
Ich fahre mit der Leeze zum Turm, zähle die Stufen bis zur Türmerstube (300) und gebe allabendlich (außer dienstags) das von Zahlenmystik begleitete Hornsignal (Tuten) in die vorgegebenen Richtungen. Geradezu meditativ.
Was hat es jetzt mit der rosafarbenen Gelassenheit auf sich? Das erkläre ich im Folgenden…

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