«Die allerschönste Winterpoesie knüpft sich an das Weihnachtsfest. Zu der Krippe in unserer Kirche wurden wir schon vor unserem schulpflichtigen Alter hingeführt, und wir bestaunten alles mit Entzücken, die Figuren in ihren bunten Kleidern aus Stoff, den strohgedeckten Stall unter den Tannen, Maria und Joseph, die so andächtig knieten, und das holdselige Kindlein, das so freundlich die kleinen Ärmchen ausstreckte…«
WeiterlesenSchlagwort: Tradition (Seite 10 von 16)
Der Traum vom grünen Turm – Künstlerparallelen
Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung trug kürzlich den Titel „Grüner Himmelsstürmer“. Darunter: ein Foto eines modifizierten Modells eines Turmes, den ich vor gar nicht langer Zeit besichtigt habe – außerdem geht es um einen Menschen, dessen Thema mich verblüffend an jemanden hier in Münster erinnert…
WeiterlesenSchraub, schraub, schraub… in Münster wird zu jeder Zeit an vielen neuen Ideen geschraubt, die sich an der vorhandenen Struktur orientieren. Diese Stadt steht immer wieder dafür, die Tradition mit der Moderne zu verbinden und Synergien zu schaffen. Dafür ist nicht zuletzt auch meine Tätigkeit ein Sinnbild: Seit 1383 ist der städtische Türmerposten auf der katholischen Stadt- und Marktkirche St. Lamberti verbürgt, bis heute wird diese Tatsache aktiv als Brauchtum gepflegt und mit Inhalt (Forschung und Aufbereitung) öffentlich präsentiert – deshalb gibt es dieses Blog!
Heute lasse ich den Blick wieder über die Dächer und Straßen von Münster schweifen, halte Ausschau nach Feuern (und Feinden) und berichte euch den Stand der Dinge.
Hamel jontev! (Viel Spaß!)
Wir schreiben das Jahr 2021, Mitte August, das Wetter ist – natürlich! – ganz der Tradition verpflichtet: es regnet. Oder wie man in Münster sagt: Meimelatur…
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Türmer von Sankt Lamberti wacht über die ganze Stadt
Jetzt habe ich eine Weile nachgedacht, was das nächste Thema für einen Beitrag sein kann auf diesem offiziellen Türmerin-Blog. Themen gibt es zuhauf – jedoch sind diese Zeiten so widrig, sie überlagern jedes Thema…
Doch nun, nach einer kleinen Umfrage unter meinen Leser:innen, möchte ich gerne etwas ohne Corona schreiben – etwas, das ich auch abseits dieser schrecklichen Pandemie schon länger aufschreiben wollte: Einen Auszug aus dem Buch „Münsters Originale. Die sich selbst ein Denkmal setzten“ von Gottfried Schäfers, erschienen 1983 im Fahle Verlag, Münster!
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Rosa Gelassenheit im Münsterland oder: Von Schwester Euthymia zum Flamingo (& Turmstubenbuch Januar 2021)
In diesem Blogartikel feiere ich die rosafarbene Gelassenheit.
Inmitten dieser schlimmen Pandemiezeit braucht es individuelle Zeichen der Hoffnung; mir hilft das verlässliche Tuten, dieses münsterische akustische Symbol von aktiv gelebter Tradition, die abendlichen Friedenssignale (Kein Feuer! Kein Feind!), die ritualisierte Turmzeit seit 1383.
Ich fahre mit der Leeze zum Turm, zähle die Stufen bis zur Türmerstube (300) und gebe allabendlich (außer dienstags) das von Zahlenmystik begleitete Hornsignal (Tuten) in die vorgegebenen Richtungen. Geradezu meditativ.
Was hat es jetzt mit der rosafarbenen Gelassenheit auf sich? Das erkläre ich im Folgenden…


