Noch mehr interessante Fakten über den Turm, die Ratsglocke und den Türmer…
Im Jahr 1779 brannte der Turm von St. Lamberti ab, so berichtet ein Schreiben in den Akten der Pfarre. Am 12. Juli 1780 dann wurde ein Vertrag ausgearbeitet, Weiterlesen
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Noch mehr interessante Fakten über den Turm, die Ratsglocke und den Türmer…
Im Jahr 1779 brannte der Turm von St. Lamberti ab, so berichtet ein Schreiben in den Akten der Pfarre. Am 12. Juli 1780 dann wurde ein Vertrag ausgearbeitet, Weiterlesen
Am 24. Mai 2014 fand Teil I der diesjährigen GrünflächenUnterhaltung auf Münsters Promenade statt (Teil II dann am 14. Juni 2014). Mit dabei als Musizierende TURMELODEI: Die Türmerin von Münster. Weiterlesen
In der EMMA Nr. 2 (313) März/April 2014 befindet sich ein kleines Porträt mit Foto über die Türmerin von Münster auf Seite 7.
Das ist mir eine große Ehre!
Kurioserweise wird nun berichtet: „Jeden Abend zwischen 21 und 24 Uhr steigt die Türmerin alle halbe Stunde auf den Turm der Lambertikirche (…)“ –
Freundinnen und Genossinnen: bei 300 Stufen ohne Lift überlege ich es mir tatsächlich sehr gut, ob ich nicht einfach oben bleibe 🙂
Das Witzigste für mich ist aber der Kontext, siehe Beitrag unter dem Porträt: da geht es nämlich (ebenfalls mit Foto) um einen schicken High-Heel namens „Sexy Thing“ by Edgardo Osorio.
Sofort geht das Kopfkino an: Die Türmerin in „Sexy Thing„-Schühchen stelzt die vielen, vielen Stufen des Lamberti-Turmes hinauf, schaut sich um, tutet ihre Pflicht und schwebt geschwind wieder hinab, bevor sie sich in 25min wieder auf den Weg macht, um rechtzeitig zur halben Stunde wieder ins Hörnchen zu stoßen…
Vielleicht hab ich auch einfach zu viel Fantadu (oder waren wir noch per Sie?). 😉
“Wenn man sich einmal genug Ruhe gönnt, innehält und sich seiner Umgebung bewusst wird, dann fällt es auf: das Ticken der Uhr an Arm oder Wand. Das unablässige, notorische, verlässliche „tick tick tick“ und plötzlich kommt die Erkenntnis – so klingt Zeit, die vergeht, schleicht oder rast. Niemand kennt das Ticken der Uhren wohl so gut wie die Uhrmacher Tim Holthaus und Ludger Kückmann & Martje Saljé, Münsters Türmerin, ist es, die weiß was es heißt, Zeit vergehen zu spüren.“
Im MÜNSTER! Magazin Nr. 22 vom Februar 2014 ist ein mehrseitiges Interview (Text: Christoph Wüllner, Interviewfotos: Michael Lemmerhirt) zu lesen.
Das Interessante ist hierbei, dass sowohl die Zukunft als auch die Vergangenheit der Türmerin beleuchtet werden. Die Zukunft ist eindeutig: „Die nächsten 35 Jahre findet ihr mich also hier oben“ (S. 21) – so viel steht natürlich fest!
Dann finden sich aber auch rare Fotos aus der vor-türmerischen Zeit: mit Gitarre, E-Bass und Akkordeon, das in der Bildunterschrift flugs zum „Fischerklavier“ (sic!) mutiert 😀
Sehr geehrt und gerührt bin ich von dem letzten Satz: „Und sie hat ganz sicher das Potential, genauso in Münsters geliebte ‚Inventarliste‘ aufgenommen zu werden, wie ihr Vorgänger.“
Tschakka! Ich werde mein Bestes geben. Tuuut, ich habe gesprochen.
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