Eine richtig tolle Quelle über Münsters illustre Einwohner*innen sind sogenannte Häuserbücher – und ebensolche sind meine Turmstubenbücher im Januar 2019!
Wer keine Turmstube hat und sich die dicken Schinken auch nicht ins Haus stellen möchte, nennt die Stadtbücherei Münster einfach sein zweites Wohnzimmer – da stehen sie nämlich alle bereit, im Regal „Westfalen“ – Klick zur StaBüMS!
Kategorie: Türmer(in) und kreative Ideen (Seite 10 von 19)
Turmstubenbücher – nein! Turmstuben-Musik! Dezember 2018
Diesen Text schreibe ich nach dem ersten Advent bei einem leckeren heißen Marzipantee, die erste Kerze brennt, die Türmerstube ist geschmückt, der Blick über die Stadt ist besonders schön – festlicher Lichterglanz allüberall.
Dann gehe ich die Zuschriften mit Tipps für Dezemberliteratur durch – vielen Dank dafür an alle! – und überlege, was ich in diesem letzten Monat des Jahres lesen könnte. Während ich noch sinniere, gebe ich erstmal feine Musik auf die Kopfhörer. Und zwar:
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Turmstubenbücher November 2018
Dem November wird so einiges vorgeworfen: er sei düster, er mache depressiv, er habe statistisch gesehen eine hohe Selbstmordrate – aber positiv gesehen: im November kann man so kuschelig in der Turmstube hocken und lesen! November ist außerdem ein wunderschöner Name (ich kenne eine Katze namens November, und die Protagonistin bei Kathrin Gerlof sagt: „Nenn mich November“ ) – und meine Turmstubenbücher im Monat November sind allerdings natürlich wieder welche mit Münster(land)bezug:
WeiterlesenNacht für Nacht schaue ich über die Stadt Münster. So wie alle meine Vorgänger, die städtischen Türmer auf St. Lamberti, seit dem 14. Jahrhundert oder gar noch früher.
Und jede Nacht sieht es etwas anders aus – Sonnenuntergänge, das schwindende Licht des Herbstes, die sich weiterentwickelnden Baustellen, Ereignisse und mehr oder weniger Trubel; immer gibt es etwas zu entdecken.
Besonders gerne schaue ich in den Himmel und freue mich über die Sternkonstellationen und sonstigen Himmelskörper; der Mars ist nun schon eine ganze Weile richtig hell und deutlich über Wolbeck zu sehen.
WeiterlesenFrüher – noch gar nicht so lange her – wurden bestimmte Glocken vor allem zur Gefahrenabwehr geläutet, eine besondere Position nimmt hierbei das Wetterläuten ein.
Glockengeläut sollte Gewitterwolken hinfort fegen – manchmal scheint das wohl auch funktioniert zu haben, die Tradition hielt sich jedenfalls eine ganze Weile, und in einigen Gegenden Süddeutschlands oder im österreichischen Alpenraum sollen auch heute noch Glocken samt ihren lateinischen Inschriften allerlei Wetterkapriolen abwehren.
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