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Kategorie: Türmerin, Vorgänger, Vorgesetzte und Kollegen (Seite 1 von 21)

Fastenzeit und Frühlingsboten

Am 17. Februar 2021 war Aschermittwoch. Da beginnt für Gläubige des Christentums die Fastenzeit – 40 Tage lang (ohne die Sonntage). Dann ist Ostern.

Es gibt Menschen, die fasten (scheinbar) auch ganz ohne jeglichen religiösen Bezug: Verzicht auf Social Media, Verzicht aufs Smartphone ab einer bestimmten Uhrzeit, keine Schokolade, so etwas in der Art. Ich sehe jedoch auch hier eine Verbindung zu den biblischen 40 Tagen Jesu in der Wüste:

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Wie Tristan einmal das Tuten verhinderte. Und: DAS Friedensinterview

An einem Abend im Februar stand ich auf dem Turm von St. Lamberti, blickte sorgenvoll über die Dächer von Münster, winkte hier und dort freundlichen Menschen zu, die an ihren Fenstern standen und mit Taschenlampen signalisierten, dass das Tuten – die Friedenssignale – bei ihnen ankommt.

Schon einen Abend später würde es nicht mehr möglich sein, überhaupt zur Türmerstube zu gelangen, und schuld daran war Tristan… Schaut mal:


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Schneeflöckchen, warme Söckchen

Am Tag, als ich diesen Artikel beginne, schneit es in Münster. Echte Flocken! Weiß und eiskalt! In die anfängliche Begeisterung mischt sich Sorge um alle, die auf Rollen und Rädern unterwegs sind – auch ich fahre mit der Leeze allabendlich mehrere Kilometer zum Turme, ich hoffe, wir alle bleiben sicher, gesund und munter – und bin in diesem Moment sehr froh über meine warmen Söckchen!

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ALLE JAHRE WIEDER… (bleibt alles anders)

Alle Jahre wieder am Jahresende sehe ich vom Turme aus die schönen Lichter, mit denen Bäume und Gebäude der Stadt Münster geschmückt sind. Licht ins Dunkel bringen, das ist die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Adventus Domini, die Ankunft des Herrn, ist immer begleitet von Lichterglanz und Tannenschmuck. 

In diesem Jahr ist es trotz Corona ein schöner Anblick – obwohl der Blick auf den Adventsmarkt unten am Lambertikirchplatz heuer ausfällt, weil der Lichtermarkt an St. Lamberti genau wie der Giebelhüüskesmarkt an der Überwasserkirche, der Markt rund ums Rathaus, das Kiepenkerl-Weihnachtsdorf und der Weihnachtsbasar am Aegidiimarkt abgesagt worden sind. 

Sicherheit geht vor.

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Sperrstunde!

Das Tuten des Türmerhorns hebt sich deutlich vom Kirchenglockengeläut ab, es verkündet Feuer, Feind und Frieden – und Sperrstunde! So jedenfalls die Aufgabe im Spätmittelalter, und die Türmerin in Zeiten der Corona nutzt die abendliche Turmzeit und recherchiert, denn „Sperrstunde“ erinnert sie irgendwie an dieses „Lockdown“, von dem heuer immerfort die Rede ist…

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