direkt vom turm gebloggt

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Türmer von Sankt Lamberti wacht über die ganze Stadt

Jetzt habe ich eine Weile nachgedacht, was das nächste Thema für einen Beitrag sein kann auf diesem offiziellen Türmerin-Blog. Themen gibt es zuhauf – jedoch sind diese Zeiten so widrig, sie überlagern jedes Thema…

Doch nun, nach einer kleinen Umfrage unter meinen Leser:innen, möchte ich gerne etwas ohne Corona schreiben – etwas, das ich auch abseits dieser schrecklichen Pandemie schon länger aufschreiben wollte: Einen Auszug aus dem Buch „Münsters Originale. Die sich selbst ein Denkmal setzten“ von Gottfried Schäfers, erschienen 1983 im Fahle Verlag, Münster!


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Schneeflöckchen, warme Söckchen

Am Tag, als ich diesen Artikel beginne, schneit es in Münster. Echte Flocken! Weiß und eiskalt! In die anfängliche Begeisterung mischt sich Sorge um alle, die auf Rollen und Rädern unterwegs sind – auch ich fahre mit der Leeze allabendlich mehrere Kilometer zum Turme, ich hoffe, wir alle bleiben sicher, gesund und munter – und bin in diesem Moment sehr froh über meine warmen Söckchen!

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ALLE JAHRE WIEDER… (bleibt alles anders)

Alle Jahre wieder am Jahresende sehe ich vom Turme aus die schönen Lichter, mit denen Bäume und Gebäude der Stadt Münster geschmückt sind. Licht ins Dunkel bringen, das ist die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Adventus Domini, die Ankunft des Herrn, ist immer begleitet von Lichterglanz und Tannenschmuck. 

In diesem Jahr ist es trotz Corona ein schöner Anblick – obwohl der Blick auf den Adventsmarkt unten am Lambertikirchplatz heuer ausfällt, weil der Lichtermarkt an St. Lamberti genau wie der Giebelhüüskesmarkt an der Überwasserkirche, der Markt rund ums Rathaus, das Kiepenkerl-Weihnachtsdorf und der Weihnachtsbasar am Aegidiimarkt abgesagt worden sind. 

Sicherheit geht vor.

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Westvaliae Metropolis Monasterium

Westvaliae Metropolis Monasterium – das war die Stadtansicht Münsters, die der großartige Maler Hermann tom Ring im Jahr 1569 malte. Nach dieser Grundlage fertigte der nicht minder großartige Remigius Hogenberg ein Jahr später einen aufwendigen Kupferstich – 4 Fuß lang und 1 Fuß breit (1 Fuß entsprachen ungefähr 30 cm).

Hogenberg überreichte einen Abdruck seines Werkes dem Rat der Stadt Münster vor 450 Jahren – am 26. Mai 1570!

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Interessante Funde

Beim Recherchieren interessante Funde machen – das sind die kleinen Freuden einer städtischen Türmerin zu allen Zeiten, besonders aber in diesen unplanbaren Corona-Pandemie-Zeiten. Kleine Freuden halten einen im Leben, lassen einen optimistisch bleiben, n’est-ce pas?!

Gerade durchforste und sichte ich allerlei Bücher und Dokumente in der Turmstube. Ich stoße dabei auf Artikel und Meldungen aus vergangenen Zeiten, die mir Münster noch näher bringen. Alte Zeitungsbeiträge und Bücher etc. können uns so viel erzählen, was uns auch die heutige Stadt erklärt, ganz genau wie in der alten Hiphop-Weisheit meiner Jugend:

Es wäre heut‘ nicht wie es ist,
wär‘ es damals nicht gewesen wie es war!

Aus: „Schlüsselkind“, Cora E. (1997)
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