Türmerin von Münster

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Schlagwort: Gescher

Glockenläuten für den Frieden

Früher – noch gar nicht so lange her – wurden bestimmte Glocken vor allem zur Gefahrenabwehr geläutet, eine besondere Position nimmt hierbei das Wetterläuten ein.

Glockengeläut sollte Gewitterwolken hinfort fegen – manchmal scheint das wohl auch funktioniert zu haben, die Tradition hielt sich jedenfalls eine ganze Weile, und in einigen Gegenden Süddeutschlands oder im österreichischen Alpenraum sollen auch heute noch Glocken samt ihren lateinischen Inschriften allerlei Wetterkapriolen abwehren.

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Denkwürdige Denkmäler

Der Tag des offenen Denkmals – immer im September, und ich habe so den Verdacht, dass es allein in Münster so unfassbar viel anzuschauen gibt, dass ich noch ein zweites und drittes Leben benötige, um alle denkwürdigen Denkmäler zu erforschen…

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Zu Gast auf St. Ludgeri

St. Ludgeri – dem Heiligen Ludger (auch Liudger, Liutger) geweiht, dem ersten Bischof und damit Begründer der Stadt Monasterium, heute Münster – eine einzigartige schöne Kirche mit zwei Westtürmen und einem charakteristischen Vierungsturm, auf dem oben den Nächtens ein warmes Licht brennt – das tolle Beitragsbild ist von Johannes Giebeler, Münster, und das folgende ist ein gezoomter Smartphone-Schnappschuss aus der Türmerstube hinaus :

St. Ludgeri

Ludgerikirche – Blick von der Türmerstube auf St. Lamberti

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Die Glocken von St. Lamberti, Münster (5)

Kirchenglocken haben unter Anderem eine erinnernde Funktion. Sie erinnern an den Gottesdienst, an die Zeit, an bestimmte Feiertage und Hochfeste und an den Menschen, dem sie gewidmet sind. Erinnern möchte ich mit diesem Blog an die Geschichte und das Brauchtum der Stadt Münster, die untrennbar mit den Worten und Symbolen „Frieden“ und „Toleranz“ verbunden ist, wovon die Welt gerade viel, viel mehr benötigt, im Kleinen wie im Großen…
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