Kein Alkoholkonsum, kein Privatbesuch von Unbefugten, kein offenes Feuer auf dem Turm – so weit, so klar. Doch was galt und gilt es sonst zu beachten? Ein Blick in die Geschichte:
Schlagwort: Turm (Seite 21 von 33)
Roland Mehring, der Philosoph unter den Lamberti-Türmern
Gottfried Schäfers schreibt in „Münsters Originale. Die sich selbst ein Denkmal setzten“, Fahle Verlag, Münster 1983 (S. 102 ff.):
Seit dem 1. Oktober 1960 ist Roland Mehring der Türmer von Münster, sozusagen der Philosoph auf diesem Posten. Er grübelt dort oben über die großen Weltreligionen und beschäftigt sich mit der Astronomie. Alle paar Jahre macht er einen längeren Urlaub. Bisher zog es ihn nach Indien. Die Turmstube ist angefüllt mit einigen Büchern, einem Stuhl, einem kleinen Tisch, einer alten Couch; an der Wand hängt die Totenmaske seines Vaters.
Franz Essink. Eine Münstergeschichte!
Eine kleine Umfrage unter Freund*innen und Bekannten:
„Was verbindet ihr mit dem Namen Franz Essink?“
-Ja… schon mal irgendwo gehört.
-Die Franz-Essink-Straße am Niedersachsenring.
-War das nicht eine erfundene Figur von Professor Landois?
Mein höchst subjektiver Münster-Kalender sagt mir also am 25. April: Geburtstag von Franz Essink. Ich gehe davon aus, dass es sich um eine reale Person handelt – ein Blick ins MünsterWiki (klick!) bestätigt das Geburtstdatum 25.4.1801, auch ein Todesdatum gibt es: 31.12.1871.
Turmblick über Wallhecken, Teil Zwünf: Happy Birthday, PG!
Ich möchte euch einen besonderen Menschen vorstellen, der vor genau 410 Jahren zur Welt gekommen ist:
Am 12. März 1607 kommt Paul Gerhardt zur Welt. Und zwar in Gräfenhainichen, im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt.
Weiterlesen
Turmstuben-Bücher Januar 2017
Sodele! Für den Januar-Lesestoff geht’s hinab… zuerst 300 Stufen St. Lambertikirchturm, und dann noch tiefer in den Magazinkeller der ULB Münster…
Die einen sagen so, die anderen so – entweder am 10. Januar (im Stammbuch eingetragenes Datum) oder am 12. Januar (daran hält sich die Annette-von-Droste-Gesellschaft e.V.) wurde im Jahre 1797 Annette von Droste-Hülshoff geboren, die erst nach ihrem Tode mit den Attributen „westfälisch“ und „katholisch“ als eine der bedeutendsten Dichterinnen in die Geschichte eingehen sollte.

Fragwürdig: Ist sie es? Oder doch nicht? Annette von Droste-Hülshoff. Aufnahme (Daguerreotypie) um 1847, aus dem Archiv Schloss Wehrden…



