Heute vor 480 Jahren – am Heilige-Drei-Könige-Tag im Jahre 1536 – verurteilt das Inquisitionsgericht in Wolbeck die drei gefangenen Täufer Bernd Krechting (als Stellvertreter für seinen Bruder Heinrich, welcher die Stadt verlassen konnte), Bernd Knipperdolling und Jan van Leiden zum Tode.
Statt Bücherlesen gibt’s im Dezember Basteleien in der Türmerstube! Thema: Der Herrnhuter Stern
Die Herrnhuter Sterne werden seit 1897 in der Oberlausitz von Hand gefertigt!
Sie sind der Ursprung aller Weihnachtssterne… Erfunden von der Herrnhuter Brüdergemein(d)e – ohne „d“ stimmt’s, mehr dazu gleich…, genauer: Vermutlich von einem der dortigen Internats-Erzieher, eventuell ein Mathematiklehrer, zur Vermittlung der Geometrie erfunden und gebaut. Die Kinder sind – so erzählt man sich – zum einen begeistert, dass Mathematik so schön sein kann, und außerdem hilft Basteln gegen Heimweh…, und so basteln sie fleißig seit dem 19. Jahrhundert an jedem 1. Adventssonntag die heute so berühmten Sterne und begründen damit eine Tradition…
Nach einem sprachlichen und religionsgeschichtlichen Ausflug ins Amerikanische gibt es jetzt wieder einen deutschen Beitrag – es ist wieder Zeit für die monatliche Bekanntgabe meiner Turmstubenbücher! Und zwar:
1.) Catharina Junk: Auf Null, Rowohlt Kindler, Reinbek bei Hamburg 2016
2.) M. Révész-Alexander: Der Turm als Symbol und Erlebnis, Martinus Nijhoff, Den Haag 1953
This following abstract is written by John Sharp, as a teacher and historian he is a colleague of mine. And furthermore, he is a Mennonite, and thus very interested in the inglorious history of the Anabaptists of Muenster as an essential part of the roots around his own religious existence or identity.Weiterlesen