Statt Bücherlesen gibt’s im Dezember Basteleien in der Türmerstube! Thema: Der Herrnhuter Stern
Die Herrnhuter Sterne werden seit 1897 in der Oberlausitz von Hand gefertigt!
Sie sind der Ursprung aller Weihnachtssterne… Erfunden von der Herrnhuter Brüdergemein(d)e – ohne „d“ stimmt’s, mehr dazu gleich…, genauer: Vermutlich von einem der dortigen Internats-Erzieher, eventuell ein Mathematiklehrer, zur Vermittlung der Geometrie erfunden und gebaut. Die Kinder sind – so erzählt man sich – zum einen begeistert, dass Mathematik so schön sein kann, und außerdem hilft Basteln gegen Heimweh…, und so basteln sie fleißig seit dem 19. Jahrhundert an jedem 1. Adventssonntag die heute so berühmten Sterne und begründen damit eine Tradition…
Nach einem sprachlichen und religionsgeschichtlichen Ausflug ins Amerikanische gibt es jetzt wieder einen deutschen Beitrag – es ist wieder Zeit für die monatliche Bekanntgabe meiner Turmstubenbücher! Und zwar:
1.) Catharina Junk: Auf Null, Rowohlt Kindler, Reinbek bei Hamburg 2016
2.) M. Révész-Alexander: Der Turm als Symbol und Erlebnis, Martinus Nijhoff, Den Haag 1953
This following abstract is written by John Sharp, as a teacher and historian he is a colleague of mine. And furthermore, he is a Mennonite, and thus very interested in the inglorious history of the Anabaptists of Muenster as an essential part of the roots around his own religious existence or identity.Weiterlesen
Kürzlich, bei der Feierstunde für den scheidenden Glockenspieler Manfred Schneider, sagte
Oberbürgermeister Markus Lewe, er selber verbinde ein spezielles Heimatgefühl nicht allein mit Orten oder Gebäuden, sondern ebenso stark mit bestimmten Sinneswahrnehmungen wie z.B. dem Hören – in Münster seien besonders die Kirchenglocken genannt, und auch die kleinen Geschwister, die Glockenspiele.