Schlagwort: Türmer (Seite 15 von 21)
Dieser Besuch ist gleich in mannigfaltiger Form ein ganz besonderer und beginnt mit meiner Frage:
Ich: Wann warst Du das letzte Mal auf dem Turm? – Sie: Im Jahr 1979.
Mein Gast an diesem Abend: Dorothea Linnenbrink. Zwei Stände mit Nüssen, Trockenfrüchten und Glücksklang auf unserem Wochenmarkt, die Nuss-Galerie, der Nuss-Blog und ein eigener Online-Shop, das alles ist ihr Werk, gemeinsam mit ihrem Mann Jalalledin Eshaghi hat sie eine einzigartig charmante Form der Völkerverständigung erfunden, die sie beide Brückenschlagen nennen.
„Türmerin entdeckt Feuer“ schlagzeilte die Zeitung und berichtete, einer Pressemeldung der Feuerwehr Münster folgend, wie ich am Montag, 11. Juli 2016, eine Qualmentwicklung genau beobachtete und den Kollegen meldete, die sich daraufhin aufmachten, um unsere Stadt zu retten – selbstverständlich erfolgreich.
Diesen Anlass möchte ich nutzen, um einen kleinen Exkurs ins Türmerische zu starten… Weiterlesen
„Ich will dir folgen, wohin Du auch gehst“ (Lukas 9,57) – das ist das Leitwort zur Großen Prozession am Sonntag, 3. Juli 2016. Auf der Homepage des St. Paulus Doms heißt es:
„Um 10.30 Uhr ist Statio in der Stadt- und Marktkirche St. Lamberti, anschließend formiert sich die Prozession. Um 11.30 Uhr feiert Bischof Felix das Pontifikalamt im Dom. (…)
Das hoch verehrte, im Dom aufbewahrte, so genannte „Pestkreuz“ wird der Prozession vorangetragen.“
„Von dem alten Turm hat man nur drei Einrichtungen auf den neuen hinübergerettet: den Turmwärter (…), und die drei Käfige der Wiedertäufer (…). Der dritte Zeuge aus vergangenen Zeiten ist die Brand- oder Ratsglocke mit dem „Wappen des Rades tho Munster“ und der Umschrift ‚Vocor horribilis tempore periculi cives convocans. Anno Domini MDXCIIII‚ (1594). Mit ihrer Hilfe wurde früher bei Bränden die Bürgerschaft zusammengerufen. Sie wird heute bei der Wahl des Oberbürgermeisters und der Stadtverordneten geläutet. Das stolze Bauwerk der Lambertikirche trägt den Beinamen ‚Bürgerdom‘, im Gegensatz zu dem Dom der Geistlichkeit auf dem einst lindenbestandenen Domplatz.“



