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Autor: Türmerin (Seite 56 von 70)

Kuriose Türme

Es gibt bei vielen Türmen so dies und das zu entdecken, was man oft nicht auf den ersten Blick erkennt oder versteht. Zum Beispiel unser St. Lamberti-Kirchturm – man kann es sich nicht mehr vorstellen, dass er vor gar nicht langer Zeit noch völlig anders ausgesehen hat. Oder der Nördlinger Turm von St. Georg, Daniel genannt – er besteht aus außerirdischem Baumaterial. Oder der noch stehende Turm einer längst abgerissenen Kirche in Imsum – er trägt einen völlig merkwürdigen Namen mit ebenso kurioser Hintergrundgeschichte…


 

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Fronleichnam 2015

Oft gehört und wieder vergessen: Die Bedeutung von Fronleichnam. Im protestantischen Niedersachsen spielt das auch keine große Rolle, doch im katholischen Bistum Münster sollte man sich vielleicht einmal richtig darauf einlassen.

Das Aktuelle vorweg:

Die Pfarrgemeinde St. Lamberti begeht den 4. Juni 2015, Fronleichnam, mit einer Eucharistiefeier in der Aegidiikirche um 9:00 Uhr, anschließend führt die Prozession an den Segensaltären am Cohaus-Vendt-Stift, am Ägidiimarkt, am Stadtweinhaus vorbei, und den Schluss-Segen gibt es in der St. Lambertikirche.

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Höhenschwindel

Eins steht fest: Ein Türmer / eine Türmerin sollte kein Höhenangst haben. Das Beitragsfoto zeigt die Türmerin von Münster in 75m Höhe an ihrem Arbeitsplatz auf St. Lamberti, es stammt von Roman Mensing. Da Höhe immer wieder ein Thema bei Gesprächen und Interviews ist, gibt es jetzt hier einen kleinen Beitrag über das, was ein Turm (oder ein Berg oder ein Heißluftballon oder ein Flug auf dem Besen…) beim Menschen auslösen kann (aber nicht muss). Die Grundlage des Beitrages lieferte u.a. der Artikel „Hier geht’s runter“ von Patrick Illinger, erschienen in der Süddeutschen Zeitung Nr. 106 vom 9./10. Mai 2015.

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Münster und Osnabrück feiern das EKS

Am 15.05.2015 feierten die Städte Osnabrück und Münster das ihren Rathäusern mit Friedenssälen verliehene Europäische Kulturerbe-Siegel, kurz EKS genannt. Vormittags besuchte eine Delegation aus Münster die Stadt Osnabrück, nachmittags wurde dann gemeinsam in Münster ein Festakt begangen und man saß zusammen beim „Friedensmahl“ auf eigens dafür entworfenen Hockern.
Was früher die Friedensreiter waren, die ausritten, um in allen Teilen des Landes den beschlossenen Westfälischen Frieden zu verkünden, waren diesmal Leezen-Reiter (Leeze ist das münstersche Masematte-Wort für Fahrrad).

Friedensreiter 2.0

Friedensreiter 2.0 (2015)

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