Das zweite Lichtlein brennt… und zum Zweiten Advent am 10.12.2023 möchte ich euch auf ein kleines Gedicht aufmerksam machen, das am 6. Dezember 1931 im Münsterschen Anzeiger erschienen ist – anlässlich natürlich des Nikolaustages:
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Das zweite Lichtlein brennt… und zum Zweiten Advent am 10.12.2023 möchte ich euch auf ein kleines Gedicht aufmerksam machen, das am 6. Dezember 1931 im Münsterschen Anzeiger erschienen ist – anlässlich natürlich des Nikolaustages:
WeiterlesenDas erste Lichtlein brennt …
… und für die kleine historische Anekdote, die ich euch heute am Ersten Advent kredenzen möchte, habe ich mich beim Stöbern in alten Zeitungen im Stadtarchiv Münster inspirieren lassen:
Die Ereignisse der Jahre 1822 bis 1945 lassen sich nämlich bequem online im NRW-Zeitungsportal zeit.punkt nachlesen, Klick!
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Ein weiteres hochinteressantes geschichtliches Zeugnis der besonderen Art hat mich erreicht, darin heißt es:
WeiterlesenDie jeweilige Brandordnung wurde schon seit 1554 in den Morgenstunden „des Tages vor Thomas Apostoli“ (20. Dezember) auf der alljährlichen Versammlung der Bürgerschaft im Rathaus öffentlich durch den Stadtsecretarius verlesen. Alle Layschaftsdiener waren verpflichtet, an den Vortagen sämtliche Bürger unter Angabe der genauen Tagesstunde aufzufordern, zur Verlesung der Brandordnung zu erscheinen. Am Versammlungstage rief die Brandglocke von St. Lamberti und das Horn des Turmbläsers die Bürgerschaft zur festgesetzten Stunde auf das Rathaus.
Schraub, schraub, schraub… in Münster wird zu jeder Zeit an vielen neuen Ideen geschraubt, die sich an der vorhandenen Struktur orientieren. Diese Stadt steht immer wieder dafür, die Tradition mit der Moderne zu verbinden und Synergien zu schaffen. Dafür ist nicht zuletzt auch meine Tätigkeit ein Sinnbild: Seit 1383 ist der städtische Türmerposten auf der katholischen Stadt- und Marktkirche St. Lamberti verbürgt, bis heute wird diese Tatsache aktiv als Brauchtum gepflegt und mit Inhalt (Forschung und Aufbereitung) öffentlich präsentiert – deshalb gibt es dieses Blog!
Heute lasse ich den Blick wieder über die Dächer und Straßen von Münster schweifen, halte Ausschau nach Feuern (und Feinden) und berichte euch den Stand der Dinge.
Hamel jontev! (Viel Spaß!)
Wir schreiben das Jahr 2021, Mitte August, das Wetter ist – natürlich! – ganz der Tradition verpflichtet: es regnet. Oder wie man in Münster sagt: Meimelatur…
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In diesem Blogartikel feiere ich die rosafarbene Gelassenheit.
Inmitten dieser schlimmen Pandemiezeit braucht es individuelle Zeichen der Hoffnung; mir hilft das verlässliche Tuten, dieses münsterische akustische Symbol von aktiv gelebter Tradition, die abendlichen Friedenssignale (Kein Feuer! Kein Feind!), die ritualisierte Turmzeit seit 1383.
Ich fahre mit der Leeze zum Turm, zähle die Stufen bis zur Türmerstube (300) und gebe allabendlich (außer dienstags) das von Zahlenmystik begleitete Hornsignal (Tuten) in die vorgegebenen Richtungen. Geradezu meditativ.
Was hat es jetzt mit der rosafarbenen Gelassenheit auf sich? Das erkläre ich im Folgenden…
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