Türmerin von Münster

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Schlagwort: Geschichte (Seite 1 von 4)

„Herr sorge dafür, daß wir alle in den Himmel kommen, aber nicht sofort…“ – Ein Fake-Gebet?

JIm „Komischen Volkskalender“ des Jahres 1854 verfasste der Publizist und Satiriker Georg Adolph Glasbrenner einen „Neujahrswunsch“. [edit: ein sehr aufmerksamer Leser meines Blogs* hat sogar noch eine ältere Version gefunden, im Komischen Volkskalender 1848, Klick!]

Auf 29 Jahre später datiert (1883) ist ein „Neujahrsgebet“ des Münsteraner Pfarrers, Stadtdechanten von St. Lamberti und späteren Pästlichen Hausprälaten Hermann Josef Kappen.

Beide ähneln sich frappant…

Wer war Georg Adolph

Auf 29 Jahre später datiert (1883) ist ein „Neujahrsgebet“ des Münsteraner Pfarrers, Stadtdechanten von St. Lamberti und späteren Pästlichen Hausprälaten Hermann Josef Kappen.

Beide ähneln sich frappant…

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St. Lamberti – was Heinrich noch wusste…

Heute kennen und lieben wir unseren Turm der katholischen Stadt- und Marktkirche St. Lamberti zu Münster genau so, wie er ist, neogotisch spitz.

Doch der Turm ist erst 1898 in dieser Gestalt fertig erbaut worden, vorher sah er völlig anders aus, und genau aus dieser Zeit vorher (1859!) stammt dieser Artikel von Heinrich Geisberg (1817-1895, Stadtarchivar und Vater von Max Geisberg) – er berichtet von Rissen im Mauerwerk und einer bedrohlichen Neigung Richtung Westen, was schließlich – wie wir heute wissen – zum Abbruch und Neubau geführt hatte.

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Die Erinnerung bleibt

Kurz vor Weihnachten 2013 gab es in den Westfälischen Nachrichten einen schönen Abschiedsartikel für Wolfram Schulze, meinen Vorgänger, der zum Jahresende in Rente ging. Darin beschreibt er noch mal seinen Dienst als Türmer, was sich alles verändert hat mit den Jahren, und auch der unvergleichliche Ausblick wird mehrfach erwähnt – während der Advents- und Weihnachtszeit ist es auch wirklich magisch:

Lichtermarkt

Lichtermarkt St. Lamberti

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Joseph – ein marxistischer Revolutionär aus Münster!

Das Institut für westfälische Regionalgeschichte
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
in Kooperation mit der
Rechtsanwaltskanzlei „Meisterernst – Düsing – Manstetten“
lädt am 2. Februar 2018 dazu ein,
einen marxistischen Revolutionär aus Münster kennenzulernen:
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Überraschung, dein Name sei: Rümpelfix!

Ich stöbere gerne in Trödelläden, in Münster gibt es ja einige schöne Locations und Gelegenheiten. Eine davon heißt Rümpelfix und war just in den hiesigen Schlagzeilen, weil in einem Sammelsurium einer Haushaltsauflösung ein verschollenes Holzrelief des Künstlers Aloys Röhr auftauchte – diese wurde als Kostbarkeit erkannt und direkt dem Stadtmuseum übergeben.

Das Holzrelief ist eine Engel mit türmerhornähnlicher Posaune, ein beliebtes Motiv – auch in der Türmerstube hängt eine derartige Bronzetafel. Der wiederaufgetauchte hölzerne Engel trägt die Signatur A. Röhr, mein bronzener Engel ist leider ohne jeden Urheberhinweis – ob auch er einen berühmten Erschaffer hat?

Nach dem spektakulären Kunstfund bei Rümpelfix schaue ich unwillkürlich noch genauer hin, was für potentielle Schätzchen in den Trödelläden zu entdecken sind.

Und wie es die typische Münstergeschichte so will, habe ich auch eine Entdeckung zu berichten – eine für mich persönlich sehr kostbare, die ich gerne mit euch teilen möchte, verbunden mit einer Bitte am Ende meines Textes. Weiterlesen

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