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Schlagwort: Lambertikirche (Seite 1 von 2)

2024: Zehn Jahre Türmerin von Münster!

Herzlich willkommen etwas verspätet im Jahr 2024! Die Türmerin von Münster meldet sich auch online zurück und hofft, auch ihr seid gesund und munter angekommen im Neuen Jahr.

Am 1. Januar 2024 bin ich exakt 10 Jahre als erste städtische Türmerin auf der katholischen Stadt- und Marktkirche St. Lamberti zu Münster tätig. 

Türmerin mit Horn über den Dächern der Stadt Münster

Vor zehn Jahren startete ich nach 2 Nächten Einführung durch meinen Vorgänger, den damaligen Türmer Wolfram Schulze. Er zeigte mir, auf was man achten sollte – sowohl auf dem Turm als auch draußen über den Dächern der Stadt.

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Ganz nach oben – per Multimedia-App!

Immer wieder wird gefragt, ob es nicht doch – eventuell vielleicht nur ein einziges Mal bitte bitte bitte ich sag’s auch niemandem und bringe einen schönen Rotwein mit – möglich sei, auf den Turm von St. Lamberti zu steigen, am besten ganz hoch zur Türmerin ins höchste städtische Büro der Innenstadt… Ja, jetzt geht das, und zwar per App: Explore Münster – Dein Stadtrundgang!

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#StMartin2020

Das Jahr 2020 stellt die Erdbevölkerung vor große Herausforderungen. Die Corona-Pandemie ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Verzicht aus Rücksichtnahme ist eines der Gebote der Stunde – so fallen auch die traditionellen Martinsumzüge aus; oder besser ausgedrückt: Statt Laternenumzug werden an diesem Martinstag die Laternen in die Fenster gestellt! Unter dem Hashtag #StMartin2020 werden die Fotos im Internet geteilt, die Aktion startete das Bistum Limburg.

Münsters größte Laterne ist in diesem Jahr die Spitze der St. Lambertikkirche, rot beleuchtet, eine Laterne für ganz Münster!

Lambertikirchturmspitzenbeleuchtung zu St. Martin 2020, Foto: m-ART-je
Lambertikirchturmspitzenbeleuchtung zu St. Martin 2020, Foto: m-ART-je (von schräg unten auf der Galerie rund um die Turmstube fotografiert – habt ihr bessere Fotos? Vielleicht vom Prinzipalmarkt aus aufgenommen? Bitte teilt sie mit mir!)

Im Jahr 2017 war COVID-19 noch kein Thema, in dem Jahr war ich drei Jahre lang Türmerin von Münster und schrieb einen Artikel über den Tag des Heiligen Martin von Tours, der Namengeber von Martin Luther und auch von meinem Opa gewesen ist. Diesen Artikel möchte ich noch einmal mit euch teilen:

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Ein vergangenes romantisches Stück Altmünster…

… Und wer heute den Verkehr sieht, der über [diesen] Platz dahinflutet, der kann nicht anders als dem beistimmen, daß Münsters Drubbel leider als Opfer der werdenden Großstadt fallen musste.

Zitat aus: Peter Werland, Unser alter Drubbel. In: Das schöne Münster. 13. Jahrgang, Heft Nr. 8 / August 1941

Dieser Satz entstammt dem Jahr 1941. Der Autor Peter Werland hat vorweggenommen, dass der Verkehr tatsächlich immer mehr Raum beansprucht; in unseren Tagen fahren Automobile, Busse, Leezen, E-Scooter, Kutschen mit unsichtbaren Pferden, Kutschen mit sichtbaren Pferden, Rikschas, … um die peselnden Fußgänger*innen herum, sicherlich deutlich mehr als noch 1941. Und was hat es mit dem Drubbel auf sich?

Das schöne Münster. August 1941. Unser alter Drubbel. Peter Werland.
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