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Fortsetzungsgeschichte: Der Bau des Lambertikirchturmes (Teil1)

The Tuuut must go on – so ähnlich sang schon Freddy Mercury… Ich nutze diese widrigen Zeiten zu historischen Recherchen rund um mein Spezialinteresse: St. Lamberti zu Münster!

In diesem ersten Teil meiner Fortsetzungsgeschichte rund um den Bau des Lambertikirchturmes geht es um den ursprünglichen, den alten Turm. Dieser hat bis Ende des 19. Jahrhunderts ungefähr so ausgesehen:

alter Lambertiturm
Foto: Sammlung Friedrich Hundt, die Lambertikirche in den 1870er Jahren
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Ein vergangenes romantisches Stück Altmünster…

… Und wer heute den Verkehr sieht, der über [diesen] Platz dahinflutet, der kann nicht anders als dem beistimmen, daß Münsters Drubbel leider als Opfer der werdenden Großstadt fallen musste.

Zitat aus: Peter Werland, Unser alter Drubbel. In: Das schöne Münster. 13. Jahrgang, Heft Nr. 8 / August 1941

Dieser Satz entstammt dem Jahr 1941. Der Autor Peter Werland hat vorweggenommen, dass der Verkehr tatsächlich immer mehr Raum beansprucht; in unseren Tagen fahren Automobile, Busse, Leezen, E-Scooter, Kutschen mit unsichtbaren Pferden, Kutschen mit sichtbaren Pferden, Rikschas, … um die peselnden Fußgänger*innen herum, sicherlich deutlich mehr als noch 1941. Und was hat es mit dem Drubbel auf sich?

Das schöne Münster. August 1941. Unser alter Drubbel. Peter Werland.
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Großdemo, Restaurant-News, Türmer-Eid und echter münsterscher Hansegeist!

Am 20. September 2019 haben in Münster über 20.000 Menschen für den Klimaschutz demonstriert. Gleichzeitig war PARK(ing) Day. Diese vielen friedlichen Aktiven wären bestimmt ein toller Anblick vom Turm der Lambertikirche aus gewesen – allerdings fand die Großdemo natürlich außerhalb meiner Dienstzeit statt, damit ich als Privatperson und Musikerin (Klick!) mitten drin sein konnte!
Auf der Seite von Fridays for Future Münster kann man spektakuläre Drohnen-Aufnahmen (mit St. Lamberti!) sehen (Klick!).

Spektakuläre Ausblicke habt ihr jetzt auch vom Stadthaus 1 aus: Das Restaurant „1648“ (nach dem Westfälischen Friedensschluss) in den obersten Etagen ist fertiggestellt (Klick!)! Nicht ganz auf Augenhöhe mit der Türmerstube, aber wirklich wunderschön. Und leckerste Grotemeyer-Kuchen und -Torten gibt es auch, hier lebt das Traditions-Café nämlich weiter, denn das Original auf der Salzstraße schließt leider seine Pforten (Hans im Glück mietet nun auch den oberen Teil).

Soviel zu den aktuellen Entwicklungen in Münster – und nun habe ich eine äußerst nette historische Geschichte für euch:

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