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Schlagwort: Westfälische Nachrichten (Seite 1 von 2)

ALLE JAHRE WIEDER… (bleibt alles anders)

Alle Jahre wieder am Jahresende sehe ich vom Turme aus die schönen Lichter, mit denen Bäume und Gebäude der Stadt Münster geschmückt sind. Licht ins Dunkel bringen, das ist die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Adventus Domini, die Ankunft des Herrn, ist immer begleitet von Lichterglanz und Tannenschmuck. 

In diesem Jahr ist es trotz Corona ein schöner Anblick – obwohl der Blick auf den Adventsmarkt unten am Lambertikirchplatz heuer ausfällt, weil der Lichtermarkt an St. Lamberti genau wie der Giebelhüüskesmarkt an der Überwasserkirche, der Markt rund ums Rathaus, das Kiepenkerl-Weihnachtsdorf und der Weihnachtsbasar am Aegidiimarkt abgesagt worden sind. 

Sicherheit geht vor.

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Fossilien, Ohrspeicheldrüse und Seligsprechung

Der Däne Niels Stensen (*11. Januar 1638, nach dem heute gültigen gregorianischen Kalender, in Kopenhagen) war Geologe, Anatom und Geistlicher – sein kurzes Leben (er wurde 48 Jahre alt) war übervoll von Erlebnissen, Erkenntnissen – und bis heute ist er eine Inspirationsquelle, nicht nur für Katholik*innen!

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Turmstubenbücher Juni 2018

Im Juni 2018 nehme ich drei Bücher in die Turmstubenbücherei auf, darunter zwei, in denen es thematisch um das Erinnern und Gedenken geht – allerdings auf unterschiedliche Art und Weise – hier das kritische Hinterfragen um Entstehen und Symbolik von Kriegerdenkmälern, dort die Hintergründe der persönlichen Verdienste und Grabstellen von Münsteraner Berühmtheiten; das dritte Buch ist typisch Münster:

1.) Kriegerdenkmäler in der Friedensstadt. Münsteraner Erinnerungsorte?

2.) 100 prominente Münsteraner und ihre Grabstätten

3.) Faust, Rumpelstilzchen und andere Seegers

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Der ewigwährende Türmerin-Kalender: 12. März

Am 12. März 1961 wurde die neue Synagoge in Münster eingeweiht.

Foto der Neuen Synagoge Münster

Neue Synagoge Münster, Foto: Brigitte Kappenberg, Münster Marketing

Ihr Vorgängerbau wurde 1880 eingeweiht und 1938 durch SA-Männer im November-Pogrom angezündet. An die alte Synagoge an gleicher Stelle der Klosterstraße und ihr Schicksal erinnert heute ein Gedenkstein.

Hier stand das Gotteshaus der Jüdischen Gemeinde unserer Stadt Münster.
Es wurde am 9. November 1938 ein Opfer des Rassenwahnes.
Von der Gemeinde, die 1938 noch 430 Mitglieder zählte, blieben nur 20 am Leben.
Den Toten zum ehrenden Gedenken, den Lebenden zur Mahnung.
Die Stadt Münster/Westf.

Die Westfälischen Nachrichten meldeten, dass Anfang November 2011 bei Baggerarbeiten für den Erweiterungsbau der neuen Synagoge tatsächlich noch Fundamentreste am Ort des damaligen Thoraschreins gefunden worden sind (Link zum Artikel: Klick!). Weiterlesen

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